
In welcher Form in der Frühzeit unserer Bruderschaft die
Schützenfeste stattgefunden haben, ist nicht genau überliefert.
Fest steht auf jeden Fall, dass sich bereits frühzeitig der Wunsch
regte, eine Fahne anzuschaffen; als äußeres Zeichnen der
Verbundenheit der Schützenbrüder.
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Die älteste noch vorhandene
Fahne
trägt die Aufschrift „den 16ten Juni 1867“
Über die Anschaffung der Fahne
wird folgendes nacherzählt
(entnommen der Festschrift zum Jubiläum im Jahre 1978):
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...die 1. Fahne der Schützenbruderschaft „Der Landwirt und
Kolonialwarenhändler Franz Evers... bezog zu seiner Zeit die
örtlich nicht zur Verfügung stehenden „Kolonialwaren“ mit Hilfe
seines Pferdefuhrwerkes aus „Cölln“. Nach Übereinkommen mit seinen
Cobbenroder Schützenbrüdern besorgte er daselbst –zu Cölln- eine
Fahne, da eine solche auch nicht in der weiteren Umgebung von
Cobbenrode zu beschaffen war.
Voller Stolz ob des Prunkstücks mit seinen Rössern ins Heimatdorf
aus der Fremde zurückgekehrt, präsentierte Franz Evers das gute
Stück der staunenden Gesellschaft. Doch die Bewunderung des
Kunstwerkes wich lähmendem Entsetzen, als die dazu gehörige
Rechnung über „100 Goldmark“ präsentiert wurde.
Die Gesellschaft lehnte Kauf und Übernahme ab. Was blieb Franz
Evers übrig – er musste die stolze Fahne wohl oder übel aus der
eigenen Tasche bezahlen. Und das tat er dann auch.
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die 2.te Fahne der
Schützenbruderschaft
Die Generalversammlung 1966 beschließt,
dass zum 100jährigen der Fahne eine Neue angeschafft werden
soll.
Diese Maßnahme ist auch deshalb erforderlich geworden,
weil die alte Fahne so in Mitleidenschaft genommen worden ist,
dass ein Mitführen bei weiteren Umzügen nicht mehr möglich
erscheint. |
Zur Finanzierung der Fahne wurde von jedem
Schützenbruder eine Umlage von 5 DM erhoben. Zur Fahnenweihe
anlässlich des Schützenfestes 1967 waren auch unsere
Nachbarbruderschaften eingeladen.
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die 3.te Fahne
der Schützenbruderschaft Die Umzüge unserer Bruderschaft beim
Schützenfest erfreuen sich großer Beliebtheit. Und so ist es
nicht verwunderlich, dass sich im Laufe der Jahre ein
„zweiter“ Zug bildet. Folgerichtig wird dann auch der Ruf nach
einer zweiten Fahne laut.
Ein Wunsch, dem man sich auf Dauer nicht verschließen kann und
dem die Generalversammlung 1989 durch einen entsprechenden
Beschluss pro Neuanschaffung Rechnung trägt. |
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